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Die Grünen wollen junge Wähler herbeikiffen.

Während die einen Staatsträger damit beschäftigt sind den Sozialstaat abzubauen und die Bullen aufzurüsten, Air Rescue Helikopter zu Subjekten der Kontrollgesellschaft umzumodellieren, und unsere Strassen mit gepanzerten "Hummer" zu belasten, damit ja keiner mehr einen Werttransporter überfällt (als würden gut geplante Entführungen hoher Staatsmänner/frauen oder des "Patron des patrons"(Krombach) nicht wesentlich mehr Geld einbringen), versuchen naive Anhänger des grünen Daumens, Dealern durch die Legalisierung von Cannabis (mal ganz einfach ausgedrückt) das Handwerk zu legen.

Wenn es also nur darum ginge den Großdealern das Geschäft zu vermiesen, wäre es auf europaweiter Ebene viel Effektiver und weniger kostspieliger als die unaufhörlichen Investierungen für Anti-Drogen Maßnahmen und dergleichen Programmen, mensch würde die WEU nach Nordamerika schicken (zu einem ersten Testeinsatz) um die CIA auszuradieren.

Die Jünger Giras sind jedoch nicht so naiv, wie sie sich geben, sondern entpuppen sich immer mehr als durchtrainierte Populisten, schließlich geht es bei der Legalisierungskampagne um die potentiellen Stimmen vieler Jungwähler. Manch einer hat mit Recht erkannt dass Drogen als Genussmittel schlicht und einfach Spaß machen können und dass die meisten Drogenverbote aus bestimmten sozialen Normen resultieren. So kommt auch immer mehr ans Tageslicht dass es die gesellschaftlichen Verhältnisse sind welche die Gefährlichkeit der Drogen ausmachen.

Warum treten die Grünen nicht auch für die Legalisierung harter Drogen ein? Passt das etwa nicht in ihr Konzept der Bauernfängerei? Sind sie sich etwa nicht bewusst dass das Heroinverbot weitaus drastischere Konsequenzen mit sich trägt als das Cannabisverbot. So bewirkt die Kriminalisierung eine Preissteigerung harter Drogen mit der Konsequenz, dass der Konsum sich nicht mehr durch "ehrliche" Arbeit finanzieren lässt, und die KonsumentInnen folglich in die Beschaffungskriminalität und die Prostitution getrieben werden. Dann bleiben noch die gesundheitlichen Schäden die durch Streckung und Überdosierung verursacht werden, und andere Mangelerkrankungen die in der Szene üblich sind ( Aids..). Die Freigabe von allen Drogen und die geregelte Abgabe von Drogen in lizenzierten Drogenläden würde manch einen Junkie vor der Verelendung bewahren, hätte er doch jetzt die Möglichkeit selbstbestimmt auszusteigen und die jeweilige Droge kontrolliert zu gebrauchen. (In anderen Worten, nicht der Junkie sollte kontrolliert werden, jedoch der Preis und die Qualität der Drogen).

Des weiteren sollten die akzeptierenden Therapieangebote vermehrt werden, die nicht auf Zwang sondern auf Freiwilligkeit basieren; Therapien also die eine Verbesserung der persönlichen Lebenssituation des Abhängigen zum Ziel haben.
Die herkömmlichen Zwangstherapien visieren die ständige Kontrolle des Abhängigen, um ihn möglichst zu kontrollieren und ihn bald wieder als produktive Kraft auf dem Markt anbieten zu können, dessen menschlichen Rohstoff mensch wieder verwerten kann.
Die offizielle Seite, also der Staat, bringt es geschickt fertig das Problem der Drogenabhängigkeit zu seinem Zweck zu instrumentalisieren, und so mit dem Vorwand die Drogenbanden zu bekämpfen, den Abbau von Grundrechten vorantreibt und sie durch polizeistaatliche Maßnahmen ersetzt.
Eine Frage die mensch sich in diesem Kontext stellen sollte ist, warum kultureigene Drogen (z.B. Alkohol) akzeptiert werden, während kulturfremde Drogen dämonisiert und kriminalisiert werden? Ist hier etwa eine rassistische Konzeption vorhanden?
Dass es mittlerweile Menschen gibt die den Cannnabiskonsum von Verboten befreien wollen ist durchaus eine positive Initiative die zu begrüßen ist, jedoch sollte mensch sich stets im darüber im Klaren sein, dass wenn es ein Problem mit Drogen gibt, dann ist es die Drogenpolitik selbst. So auch am Beispiel der Grünen, denen es weniger darum geht die nationale Drogenpolitik von Grund auf zu ändern, sondern die lediglich naive Kiffer zu Nachwuchswählern züchten wollen.

Naja, jedenfalls ist es unser Anliegen, dass die welche sich berauschen wollen, dies unter Umständen tun können, welche frei von Verfolgung und Vereinzelung sind.